fbpx
Das Wetter spielt ja zu Zeit verrückt… Nass, kalt und ich habe eine dicke Erkältung! Ich will Sonnenschein und wärmere Temperaturen….. Auch wenn das Wetter nicht mitspielt, sorge ich schon mal für den Frühling und für kühle Sommerabende vor! Mit meinem Pulli bin ich dafür gut gerüstet….
Meine zweite Roya war ein Spontan-Projekt mit Zwischenfällen. Der gestreifte Sweatstoff ist herrlich maritim und ist mir auf dem Stoffmarkt direkt ins Auge gestochen. Die Verkäuferin war extrem genervt, aber für 14 Euro pro Meter für reine Baumwolle habe ich das in Kauf genommen. Nach dem Waschen zu Hause kam leider schnell die Enttäuschung! Der Stoff hatte sich total verzogen…

Beim Zuschnitt war ich dann kurz davor den ganzen Stoff in den Mülleimer zu werfen, wollte ich doch gerne, dass die Streifen bei dem Raglanschnitt genau aufeinander treffen… Die Streifen verlaufen allerdings schief zum Fadenlauf. Das hat mich dann fast den letzten Nerv gekostet. (Nebenbei bemerkt, der Stoff hatte auch noch einen großen Fleck und war an einzelnen Stellen total ausgebeult und verzogen 🙁 *grrrrr* )
Mit dem Endergebnis bin ich jetzt trotzdem total zufrieden! Daran sind auch meine kleinen Details die ich so mag Schuld…
Seit meinem Geburtstag bin ich stolze Plotterbesitzerin! 😉 Die Handhabung war am Anfang etwas knifflig aber ich übe… Ich habe zum ersten Mal SnapPap verarbeitet und auch beplottet. Das hat super geklappt! Ich finde es noch ein bisschen steif, mal sehen wie es sich nach dem ersten Waschen anfühlt. Wie arbeitet ihr mir SnapPap? Ich glaube man kann es auch vor der Verarbeitung nass machen, oder?
Den Anker und den Ahoi-Schriftzug gibt es als Freebie zum Download bei Sannimade. Ich bin über Plotterliebe darauf gestoßen. Dort werde ich in Zukunft sicher öfter nach Motiven Ausschau halten!
Schon länger hatte ich die Idee mal ein Shirt mit Fake-Covernähten zu nähen. Dazu habe ich einfach die Schnittteile links auf links zusammen genäht und die Overlocknaht anschließend mit der Nähmaschine mit Geradstich abgesteppt. Das Schnittmuster Roya bietet sich durch die Raglanärmel gut an so einen Zierstich auszuprobieren. Der gestreifte Stoff (wie ein Zebrastreifen! 😉 ) passt auch perfekt dazu! So habe ich es auf den letzten Drücker sogar noch geschafft beim Buchstaben Z bei 12lettersofhandmadefashion dabei zu sein.

Um die “Seemannsoptik” noch ein bisschen zu fördern, habe ich für die Säume die linken Stoffseite verwendet. Das war vielleicht schwierig den Saum ohne Wellen hinzukriegen…. Der Stoff hat so wenig Griff (oder wie man das sonst nennt… ), dass er einfach oder doppellagig vernäht, sofort “hübsche” Wellen schlägt. So musste der erste Saum wieder weg und der Pulli wurde kürzer als ursprünglich geplant. Dieser Zwischenfall war aber eigentlich ein echter Glücksgriff, so fühle ich mich nämlich super wohl! Am Saum ist noch so ein kleines Snappap-Ösen-Teil… Ich bin sehr begeistert! 😉 Die Ärmel sind frühlings- / sommertauglich auf Dreiviertellänge gekürzt.

Aus dem nachgiebigen Stoff fällt die Roya in Größe 40 viel weiter als Nummer 1. aber mit dem kurzen Saum und dem Oversize-Look schafft es Roya Nummer 2 glaube ich selten in den Kleiderschrank…
Was meint ihr? Stofffehlkauf gerettet, oder? Zwecks roter Schnupfennase und mangels Fotografen sind die Bilder heute wieder ohne Kopf und zum ersten Mal mit Selbstauslöser entstanden. 
Ich hüpfe rüber zu RUMS. Außerdem bin ich gerade noch so bei der tollen Aktion 12lettersofhandmadefashion, im Mai bei Fredi zu Gast, dabei. Ich bin schon sehr gespannt welchen Buchstaben der Mai bringt! 🙂
Ahoi, ich segle mal der Sonne entgegen….
Eure Julia

________________________________________________________________________________

Material: Blaugestreifter Sweatstoff vom Stoffmarkt
Snappap braun
blaue Flockfolie aus einem Überraschungspaket
Öse von Prym

24 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.
Menü