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Ich bin im absoluten Hoodie-Fieber… Ich ziehe seit Tagen quasi immer einen Hoodie an. Zwar sind die meisten (noch) nicht selbst genäht, aber ich mag meine kuscheligen Pullis trotzdem sehr. Früher habe ich fast nie so dicke Pullis getragen, weil ich immer darin geschwitzt habe…. Inzwischen bin ich eine echte Frostbeule und mags gerne so eingemummelt…

Und wer Hoodies mag, kommt früher oder später an den angesagten Naketano-Pullis nicht vorbei. Ich zumindest nicht… So war der Schnitt Lynn mit der Wickelkapuze schon länger in meinem Kopf. 
Auf dem letzten Stoffmarkt habe ich den perfekten Stoff dafür gefunden. Ich wollte gerne ein schönes dunkelblau, der Stoff sollte dick genug und aus 100% Baumwolle sein. Gefunden habe ich dann genau einen Sweat der meinen Vorstellungen entsprach. Ja und ich habe einiges vor… Gekauft habe ich nämlich ganze 7 Meter! Nochmal in Worten S I E B E N Meter… Plus circa 50 cm die der Rest auf dem Ballen waren. Der Stoff hat mich (und meinen Mann) schon einiges an Nerven gekostet! 

Es empfiehlt sich ausdrücklich nicht, 7,5 m Sweatstoff am Stück auf einmal in die Waschmaschine zu packen! Die kann das nämlich nicht so einfach schleudern…. Und in so viel Stoff passt ziemlich viel Wasser rein. Das merkt man wenn man ihn dann aus Verzweiflung nass aufhängt und damit den Keller so flutet, dass die Möbel in Pfützen stehen. Aber diesen nassen Klumpen in den trockner legen, ist auch keine gute Idee. Der kann das nämlich auch nicht bewältigen sondern wird heiß, seeeeeeehr heiß…  
Aber irgendwann waren dann auch die Massen an Stoff endlich trocken und unser Haus steht noch ohne schlimmere Wasser- oder Feuerschäden! ;-P
Weil ich keine farblich passenden Bündchen gefunden habe, habe ich dafür einfach auch den Sweat verwendet. War nicht so einfach zu nähen, weil der Stoff sich nicht so stark dehnen lässt. Aber beim Tragen stört es nicht weiter.
Trotz Snappap-Details blieb der Hoodie recht schlicht. Außer als Verstärkung an den Ösen habe ich nur auf der Brust ein Label aus Snappap aufgenäht. Ich mag den Dreifach-Geradstich dafür wirklich gerne und bin auch ganz zufrieden mit dem Ergebnis.
Auf das Feststeppen der Taschen am Vorderteil und die Daumenlöcher in den Armbündchen habe ich verzichtet. Gefällt mir so besser! 😉
Mein Hoodie ist der Einstieg in die Großproduktion für die ganze Familie. Ein Kuschel-Familien-Partnerlook sozusagen. Individuell wirds nur beim Label, wo jeder seine Initialien erhält.
Ja und ein JU-made-Label darf natürlich auch nicht fehlen, aber wie so oft gerne ein bisschen versteckt.
Weil ich meinen Nachtblauen Hoodie im Naketano-Style so sehr mag, schicke ich ihn rüber zu RUMS. Dem aufmerksamen Leser sind die N´s natürlich schon aufgefallen, daher passt er auch wunderbar zum Monat November bei 12lettersofhandmadefashion, diesen Monat bei Sandra von Rehgeschwister zu Gast.
So ich kuschel mich jetzt eine Runde ein, weil wie man sieht #standderdingeaugenringe … 
Machts euch auch schön gemütlich!
Eure Julia
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Schnitt: Kapuzenpullover Lynn von Pattydoo
Material: Sweatstoff aus 100% Baumwolle und dicke Baumwollkordel vom Stoffmarkt, Ösen 11mm von Prym, Snappap über Snaply, Flexfolie
Verlinkt bei: RUMS, 12lettersofhandmadefashion

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